| Das
Jazzkollektiv Berlin www.myspace.com/jazzkollektivberlin |
|
![]() |
|
| Das JAZZKOLLEKTIV
BERLIN wurde im Dezember 2007 gegründet
und besteht aus den Repräsentanten der jungen Berliner Jazzszene
Gerhard Gschlößl, Marc Schmolling, Wanja Slavin, Felix Wahnschaffe,
Daniel Glatzel, Ronny Graupe, Phillip Gropper und Johannes Lauer. Dieses Kollektiv ist ein Zusammenschluss von Bandleadern und Komponisten, die ihre schöpferischen Ziele und einzelnen Projekte mit gebündelter Kraft und Effektivität verwirklichen. Durch gegenseitige Unterstützung in Bereichen der Öffentlichkeitsarbeit und gemeinsamer Planung von Veranstaltungen will es ein möglichst breites Publikum ansprechen. Das JAZZKOLLEKTIV BERLIN trifft alle Entscheidungen in demokratischer Form. Jeder Musiker hat absolute künstlerische Freiheit. Dieses Prinzip bewährt sich schon seit Jahren in vielen anderen europäischen Ländern. El Gallo Rojo in Italien, Yolk in Frankreich, F-ire in Groß- britannien, Jazzwerkstatt Wien in Österreich u.v.a. nehmen ihre musikalische Vision in die eigenen Hände und präsentieren ihre Musik auf eigenen Festivals und z.T. selbst gegründeten Plattenlabels. Der Fokus auf künstlerische Authentizität gepaart mit Qualität, sowie der Versuch, zusammen trotz aller stilistischer Divergenzen eine gemeinsame Stimme zu entwickeln, macht die Kollektive zu einer wirklichen Alternative in der Musiklandschaft unserer Tage – nicht nur auf anonymen Internetplattformen sondern auch und vor allem auf der Bühne. Seit 2009 ist das JAZZKOLLEKTIV BERLIN Mitglied des ZOOM! – european project connecting JAZZ collectives www.zoomproject.eu Das JAZZKOLLEKTIV BERLIN freut sich, im Dezember 2010 seine europäischen Kollegen des ZOOM! collective dem Berliner Publikum vorstellen zu können und bedankt sich herzlich beim Hauptstadtkulturfonds für die Unterstützung der Kollektiv Nights 2010: Jazzkollektiv Berlin presents ZOOM! project. |
|
| Die Mitglieder | |
| Gerhard Gschlößl | |
![]() |
Der Posaunist und Sousaphonist
Gerhard Gschlößl gilt als einer der aktuellen und großen
Innovatoren der Europäischen Jazz- und Avantgarde-Szene. 1967 in
der niederbaierischen Kleinstadt Mainburg geboren, erhielt er mit zwölf
Jahren seinen ersten Posaunenunterricht und spielte sein erstes Konzert
mit der lokalen Blaskapelle. Er studierte Jazzposaune und Komposition
am Hermann-Zilcher-Konservatorium, Würzburg. Nach seinem Abschluss
erhielt er 1997 das Kulturpreisstipendium der Stadt München, womit
er in New York seine Studien fortsetzte. In seiner bisherigen musikalischen
Laufbahn arbeitete Gschlößl mit zahlreichen, namenhaften
Musikern wie Albert Mangelsdorff, Sam Rivers, Michael Mantler u.v.a.
zusammen. Seit 2004 lebt er in Berlin und arbeitet an seinen eigenen
Projekten wie die Band „Vierergruppe Gschlößl“,
deren CD 2007 auf dem Label der Jazzwerkstatt Berlin-Brandenburg erschien. www.gerhardgschloessl.de www.myspace.com/gerhardgschloessl |
| Marc Schmolling | |
![]() |
Der 1972 geborene Pianist Marc Schmolling studierte am Richard-Strauss-Konservatorium,
München, und erhielt weiteren Unterricht auf der Universität
Stanford in Kalifornien von internationalen Größen wie Horace
Silver, Benny Green und Steve Coleman. Seit seinem Abschluss 1997 arbeitete
Schmolling mit Musikern wie Paulo Cardoso, Bill Elgart u.v.a. zusammen.
Ausserhalb seiner solischtischen Aktivitäten konzertiert er regelmäßig
mit dem Saxofonisten Wanja Slavin sowie mit den Bands Hipnosis, Windstärke
4 und Christian Krischkowsky Quintett. Mit dem eigenen Klaviertrio veröffentlichte
er 2003 seine Debut-CD „Nostalgia Soul Ship“. Die zweite
CD „Siebenundsechzigzwei“ entstand in Koproduktion mit dem
Bayerischen Rundfunk und erschien im Dezember 2008 auf dem Label der
Jazzwerkstatt Berlin-Brandenburg. Seit September 2006 lebt Marc Schmolling
in Berlin. Er ist erster Preisträger des 8. Berliner Jazz Award
2008. www.marc-schmolling.de www.myspace.com/marcschmolling |
| Felix Wahnschaffe | |
![]() |
Der Alt-Saxophonist Felix Wahnschaffe wurde 1964 in Berlin geboren
und studierte an der Universität der Künste, Berlin, bei David
Friedman, Siggi Busch und Dave Liebman. Er arbeitete u.a. mit Ronnie
Bourrage, Miroslav Vitous, John Tchicai, Alex v. Schlippenbach, Sam
Rivers, Aki Takase, Simon Nabatov, Matthias Schubert, Ed Schuller, John
Betsch und Steve Lacy zusammen. 1997 erhielte er das Senatsstipendium
für Komposition des Landers Berlin, mit dem er seine Studien bei
Lee Konitz, Ratzo Harris und Michael Longo in New York fortsetzte. Neben
diversen Ensembles wie sein Orgeltrio „Orgonauten“, die
er leitet und für die er auch die Musik komponiert, liegt Wahschaffes
künstlerischer Fokus seit zehn Jahren auf seinem renommierten Band
„Das Rosa Rauschen“, in der auf hohem Niveau kammermusikalisch-zeitgenössischer
Jazz auf polyphoner Basis zum besten gegeben wird. Im Frühjahr
2009 erscheint die dritte CD der Band. www.felix-wahnschaffe.de |
| Daniel Glatzel | |
![]() |
Der Komponist, Saxophonist und Klarinettist Daniel Glatzel, 1984 geboren,
wuchs in Seoul und München auf. 2004 zog er zum Studium an der
Hochschule für Musik Hanns Eisler nach Berlin. Er spielte
zunächst in diversen kleineren Formationen mit Musikern wie z.B.
Gerhard Gschlößl, Ritsche Koch oder Christian Lillinger bevor
er das „Andromeda Mega Express Orchestra“ gründete:
ein 21-köpfiges Kammerorchester unter seiner Leitung, für
das er ebenso die Musik komponiert. Die Resonanz der Öffentlickeit
auf Glatzels Ensemble und Kompositionen war schon kurz nach Gründung
des Orchesters sehr hoch. Er wurde u.a. von The Notwist engagiert,
um deren neues Album "The Devil, You & Me" mit Arrangements
zu verfeinern. Im Mai 2009 veröffentlichte er nach intensiver Arbeit
das Debut-Album seines Orchesters: „Take Off!“. Das Andromeda
Mega Express Orchestra tourt durch Länder wie Südkorea, Holland,
Deutschland und gastierte auf renommierten Festivals wie auf dem Jazzfest
Berlin oder auf JazzBaltica in Salzau. www.andromedameo.com www.myspace.com/andromedameo |
| Wanja Slavin | |
![]() |
Wanja Slavin, geboren 1982, erhielt Unterricht zunächst bei seinem
Vater, dann u.a. bei Nicholas Simion und Lee Konitz. Später studierte
er bei Leszek Zadlo am Richard-Strauss-Konservatorium in München.
Seit 2004 erhält er klassischen Kompositionsunterricht bei Vadim
Werbitzky und studiert seit Oktober 2007 Filmmusik bei Prof. Ulrich
Reuter an der Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam-Babelsberg.
Er ist zweiter Preisträger des Wettbewerbs „Jugend Jazzt“,
erhielt 2002 den „New Generation“ Förderpreis des Bayerischen
Rundfunks und den zweiten Preis beim Gasteig Musikwettbewerb. Er
spielte mit Kenny Wheeler, Joachim Kühn, Marty Cook, Paulo Cardoso,
Mario Gonzi, Rudi Mahall, John Schröder, Wilfried Hiller
u.v.a. Der erst 25-jährige veröffentlichte mehrere CDs. Tourneen
führten ihn nach England, Südkorea, Ungarn, Österreich,
Tschechien und in die Slowakei. Er gastierte auf mehreren renommierten
Jazzfestivals wie z.B. in Moers. www.wanja-slavin.de www.myspace.com/wanjaslavin |
| Philipp Gropper | |
![]() |
Philipp Gropper wurde 1978 in Berlin geboren und studierte von 1999-2006
an der Universität der Künste Berlin bei Jerry Granelli, Peter
Weniger und David Friedman. Er ist Preisträger verschiedener Wettbewerbe
und war 2000-2002 1.Tenor in der Konzertbesetzung des Bundes Jazz Orchesters.
2003 gründete er mit dem Gitarristen Ronny Graupe und dem Schlagzeuger
Christian Lillinger die Band Hyperactive Kid. Er arbeitete zusammen
mit Musikern wie z.B. Ralph Towner, Bobby McFerrin, Manfred Schoof,
Günter Baby Sommer, Paulo Cardoso, Mathias Schriefl, Dietmar Fuhr,
Eric Schaefer, Tobias Delius, Oliver Steidle, James Knapp, Carsten Daerr,
Kalle Kalima, Peter Herbolzheimer, Kresten Osgood, Maria Joao, Rudi
Mahall, Vania Fernandes u.v.a.. Auftritte führten ihn nach England,
Holland, Österreich, Dänemark, Schweden, Portugal, Spanien,
Kroatien, Slowenien, Ungarn, Polen, in die Türkei, in die Schweiz
und nach Kolumbien. www.myspace.com/philippgropper |
| Johannes Lauer | |
![]() |
Der 1982 geborene Posaunist Johannes Lauer studierte 2002 bis 2004
an der Universität der Künste Berlin und schloss sein Studium
2006 in Luzern mit Auszeichnung ab. Er erhielt Stipendien u.a. des DAAD
für ein Master-Studium in New York und ist Preisträger diverser
Preise wie z.B. „Jugend musiziert“, erster Preis bei „Jugend
Jazzt“ Bayern, Newcomer Preis der Süddeutschen Zeitung, Gewinn
der "Frank Rosolino Competition" (einziger international renommierter
Wettbewerb für Jazz-Posaune). Er gewann den Prix „Coup de
Coeur“ beim „1er Concours de Jeunes Solistes de Jazz“
Fribourg in der Schweiz und war Mitglied im BundesJazzOrchester und
Summit Jazz Orchestra. Tourneen führten ihn unter anderem bereits
durch Sibirien, Südkorea oder Afrika, wo er auf internationalen
Festivals und Bühnen wie z.B. dem International TongYeong Music
Festival (Südkorea), Jazzfest Berlin, Deutschen Jazzfest Frankfurt
auftrat. Im Jahr 2007 wurde seine Eigenkomposition „Scenes“
in der Carnegie Hall in New York uraufgeführt. www.johanneslauer.de www.myspace.com/johanneslauer |
| Ronny Graupe | |
![]() |
Ronny Graupe wurde 1979 in Karl-Marx-Stadt geboren. Sein Musikstudium
absolvierte er an der Hochschule für Musik und Theater Felix-Mendelssohn-Bartholdy
in Leipzig und dem Rytmisk Musikkonservatorium in Kopenhagen, Dänemark
bei Richie Beirach und Christian Röver. Er ist erster Preisträger
des Landeswettbewerbes „Jugend musiziert – Jugend jazzt“,
1997 in Sachsen. 2001 erwarb er den Jazznachwuchspreis der Stadt Leipzig
und der Marion Ermer Stiftung. 1998 - 2001 war er Mitglied im „Bujazzo“
unter der Leitung von Peter Herbolzheimer. 2003 gründete er mit
dem Saxophonisten Philipp Gropper und dem Schlagzeuger Christian Lillinger
die Band Hyperactive Kid. Seit 2004 lebt er in Berlin und arbeitete
mit Médéric Collignon, Ulrich Gumpert, Axel Dörner,
John Schröder, Daniel Erdmann, Jonas Westergaard u.a. zusammen.
Die aktuellste Produktion als Sideman ist die bei ACT-Music erschienene
CD "Berlin Calling". Konzerte führten ihn nach Spanien,
Dänemark, Schweden, Polen, Frankreich und England. www.myspace.com/ronnygraupe |
|
|
|
| www.myspace.com/jazzkollektivberlin |